
Ganz gleich, ob Sie die trockenen, mediterranen Weine aus der aktuellen Aktion (übrigens eine sehr empfehlenswerte Auswahl) oder lieber einen süffigen Riesling aus Deutschland bevorzugen:
Immer, wenn Sie sich einen Bio-Wein gönnen, können Sie sicher sein, dass es sich um naturreinen Genuss handelt und Sie auf so unappetitliche Zusätze wie Insektizide und Herbizide verzichten.
Biowinzer bewirtschaften ein Ökosystem
- Keine Verwendung von chemisch-synthetischem Pflanzenschutz und Dünger, stattdessen Düngung nur mit organischen und mineralischen Materialien (Kompost, Gesteinsmehl etc.)
- Nützlinge werden gefördert
- Keine Reben-Monokultur anhand großer Vielzahl von Grünpflanzen im Weinberg
- Die Lockerung des Bodens, die oft in Handarbeit erfolgt, ist die Öko-Alternative zum Unkrautvernichtungsmittel. Meist wird anschließend eine Gründüngung gesät.
- Bevorzugte Verwendung widerstandfähiger Rebsorten und Stärkung dieser mit natürlichen Pflegepräparaten.
Mal kritisch gefragt: Was sind Sulfite?
Sie entstehen in geringen Mengen
während der alkoholischen Gärung, werden aber auch zugesetzt, um ein
„Umkippen“ des Weines zu verhindern. Bio-Winzer gehen mit Schwefel (=
Sulfur) sehr sensibel um:
Durch die Verwendung gesunder Trauben,
sauberer Arbeit im Weinkeller und penibler Kontrollen beim Gärvorgang
können erforderliche Mengen reduziert werden, weshalb sich die
ökologischen Weinbauverbände auch für eine EU-weite Herabsetzung des
Höchstwertes engagieren.