Tomaten

Tomaten gehören zum Lieblingsgemüse der Deutschen. Dabei zählen sie – botanisch gesehen – eigentlich zum Obst, genauer gesagt: Es sind Beeren.
Die roten Früchte brauchen vor allem viel Sonne und Wärme. In den hiesigen Bio-Gärtnereien erreichen sie jetzt ihren Erntehöhepunkt.

Wodurch unterscheiden sich Bio-Tomaten von konventionellem Anbau?
● Bio-Tomaten wachsen immer in Erde, im konventionellen Anbau ist die Produktion auf Steinwolle oder in Nährlösungen weit verbreitet
● Konsequenter Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
● Bio-Gärtner haben häufig stark in ihre Anbautechnik investiert. Technisch gut aus gerüstete Gewächshäuser ermöglichen den intensiven Einsatz von Nützlingen zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten. Damit können auch größere Flächen von Einzelbetrieben ökologisch und trotzdem wirtschaftlich erfolgreich bewirtschaftet werden. Konzentration im Anbau ist also nicht per se negativ, wenn er technisch gut durchdacht ist
● Mit konsequenter Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Ausbreitung von bodenbürtigen Pflanzenkrankheiten minimiert

Die Vielfalt im Tomatenangebot ist enorm. Neben den  „gewöhnlichen“ runden Tomaten greifen die Kunden besonders gern zu Strauchtomaten, die als aromatischer und frischer gelten als die runden. Allerdings fällt für die Gärtner der Ertrag bei diesen Sorten geringer aus, da alle Tomaten am Zweig gleichzeitig reifen müssen. Das hat seinen Preis. Auch die beliebtesten kleinen Kirschtomaten, ob am Strauch oder lose angeboten, sind besonders aromatisch, aber ertragsschwächer. Der Tomatengeschmack hängt in erster Linie vom Zucker-Säure-Verhältnis in der Frucht ab. Dieses ist wiederum abhängig von der Sortenwahl, den unterschiedlichen Produktionstechniken, dem Reifegrad der Frucht zum Erntezeitpunkt und der Nacherntebehandlung. Kurze Transportwege bei regionaler Herkunft ermöglichen eine optimale Reife zur Ernte – das können Sie schmecken! Und die sorgfältige Sorten wahl bei den „normalen“ runden Tomaten garantiert vollmundigen Geschmack zum attraktiven Preis.



Die sogenannte Mulchfolie über der Erde erstickt Unkräuter im Keim, die sonst mit den Tomaten um Nährstoffe und Wasser konkurrieren, und dient gleichzeitig als Verdunstungsschutz, minimiert also den Wasserbedarf. Das Gewebe kann mehrfach verwendet werden und ist meist kompostierbar.

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