Amaranth - das Korn der Inka

Amaranth - das Korn der Inka

Bei den Azteken und Inkas war Amaranth neben Mais und Bohnen das Hauptnahrungsmittel.Neben Menschenopfern wurden Huitzilipochtli, dem Aztekengott, auch Amaranth geboten; Grund für Spanier, den Anbau jahrhundertelang zu verbieten. In Europa wurde bis in die 80er Jahre Amranthhauptsächlich als Garten-Fuchsschwanz kultiviert. Dann brachte Allos das sogenannte Korn der Inkas nach Deutschland. Seitdem ist Amaranth und seine Bedeutung für die Ernährung ein zentrales Thema auf dem Allos-Hof in Drebber.

Amaranth übertrifft mit seinem Reichtum an Magnesium und Eisen alle heimischen Getreidesorten um ein Vielfaches. Der Reichtum an Lysin (eine essentielle Aminosäure) macht das Amarantheiweiß sehr wertvoll. Alle heimischen Getreidesorten sind arm an Lysin und können durch eine Kombination mit Amaranth sinnvoll ergänzt werden. Müslis mit heimischen Getreidearten lassen sich daher sinnvoll mit Amaranth kombinieren. Außerdem ist Amaranth tatsächlich glutenfrei! Wird Amaranth in der Küche pur ohne den Zusatz von Getreiden verarbeitet, eignet er sich gut für eine glutenfreie Ernährung.

Die Entwicklung spezieller Aufpoppverfahren ermöglicht es heute, Amaranth in den verschiedensten Produkten und Rezepturen einzusetzen. Das Aufpoppen des Amaranthsamens schließt Nährstoffe auf und machte ihn somit besser verwertbar. Das Allos Sortiment umfasst eine Vielzahl an Amaranthprodukten. Neben Riegeln, Gebäck und Knäcke bietet Allos ein großes Sortiment an verschiedenen Müslis, Crunchys und auch Honig-Poppies.