Dinkel, Spelz und Schwabenkorn

Dinkel, Spelz und Schwabenkorn

So wird der enge Verwandte des Weizens genannt, der den Geist beruhigt und die Sinne entspannt. Dieser Auffassung ist zumindest die traditionelle chinesische Ernährungslehre. Demzufolge waren Völker, die sich hauptsächlich von Getreide ernährten, friedfertig und haben Kultur hervorgebracht, statt ihr Potenzial in Kriegen zu verschwenden. In jedem Fall sind im Getreide alle Nährstoffe enthalten, die der Körper braucht. Dies trifft ganz besonders auf den Dinkel zu, er weist einen hohen Anteil an Kieselsäure, Mineralstoffen und Vitaminen auf. 01_11_DinkelzeichnungAuch die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098–1179) nannte den Dinkel das „beste Korn“, es „macht seinem Esser rechtes Fleisch und rechtes Blut, frohen Sinn und freudig menschliches Denken“.

Wie unterschiedlich eine Ernährung mit viel Dinkel aussehen kann, können Sie in unserer aktuellen Aktion entdecken: Dinkelflakes, Dinkel-Nudeln und Dinkel-Zitronenkuchen bieten Auswahl für den ganzen Tag.

Übrigens wirkt Dinkel außer wärmend auch entgiftend, falls Sie also nach den Karnevaltagen das Bedürfnis nach Entschlackung verspüren, kommt Ihnen der Dinkel gerade recht. Kombiniert mit viel Flüssigkeit hat er die Fähigkeit, Schlacken und Gifte aus dem Körper zu leiten.

Dinkel nicht nur für Brot oder Backwaren:

- Unreife Dinkelähren getrocknet und gedarrt ergeben den wohlschmeckenden Grünkern. Diese Art der Konservierung half früher, Hungersnöten zu entgehen.

- Dinkel geröstet wird schon lange als Kaffeeersatz (früher im Volksmund Muckefuck genannt) getrunken.

- Das Bierbrauen aus Dinkel hat eine jahrhundertealte Tradition.

- Der vom Korn abgetrennte Spelz ist kein Abfallprodukt, sondern als Kissenfüllung schon seit Hildegard von Bingens Zeiten ein Mittel zur Entspannung und Schmerzlinderung.