Warum in die Ferne schweifen, ...

Warum in die Ferne schweifen, ...

... wenn das Gute liegt so nah? Wer an fairen Handel denkt, hat meist so exotische Güter wie Bananen oder Kakao im Sinn – nicht zu unrecht, denn der Handel mit fernen Ländern aus Afrika, Süd- und Mittelamerika oder Südostasien hat in der Vergangenheit und auch heute häufig mit extremer Ausbeutung und Unterdrückung der Handelspartner zu tun. Dennoch beginnt fairer Handel direkt vor unseren Haustüren, zum Beispiel mit Getreide von deutschen Höfen. Egal ob nah oder fern – es sind die Unternehmen, die alles daran setzen, fair mit ihren Partnern umzugehen.

Reis und Dinkel von Davert
"So nah, so gut“ heißt die Getreide-Offensive, die das im Münsterland beheimatete Unternehmen Davert verfolgt. Seit über 30 Jahren fördert Davert den biologischen Anbau und arbeitet eng mit den Anbauverbänden Demeter, Bioland und Naturland zusammen. Davert 18 14
Die klassischen Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer, Dinkel und Gerste werden ausschließlich von deutschen Bioland-Höfen bezogen. Nur was klimatisch bedingt nicht in Deutschland angebaut werden kann, wird durch weltweite ökologische Projekte auf Augenhöhe mit den Partnern produziert. So auch der Basmati-Reis. Individuelle Förderung, Transparenz und langfristige Zusammenarbeit bilden bei Davert die Grundlage für hochwertige Rohstoffe aus dem In- und Ausland.

Alpenzwerg Bio-Schokomilch von Berchtesgadener Land schokomilch
Es ist fast zu schön, um wahr zu sein: Nord und Süd arbeiten Hand in Hand – und das Ergebnis ist rundum fair gehandelte Schoko-Milch! Die Molkerei Berchtesgadener Land aus Piding von der Nordhalbkugel liefert die faire Bio-Alpenmilch, während Kakaogenossenschaften wie El Naranjillo aus Peru von der Südhalbkugel den fair gehandelten Bio-Kakao liefern. Möglich gemacht wurde diese Kooperation dadurch, dass sich die GEPA, Europas größte Fair-Handelsorganisation, mit ihren Partnern, der Molkerei Berchtesgadener Land und dem Öko-Verband Naturland, an diese Herausforderung gewagt hat.

Henna für Logona-Haarfarben
Mit dem alternativen Nobelpreis wurde Dr. Ibrahim Abouleish, Gründer der SEKEM-Farm, 2003 ausgezeichnet. Von dort bezieht die LOGOCOS Naturkosmetik AG den Rohstoff Henna für die natürlichen Haarfarben von LOGONA. Neben dem ökologischen Anbau der Rohstoffe nach dem Demeter-Prinzip steht die SEKEM-Farm für den respektvollen und fairen Umgang mit den Menschen. Pflanzenhaarfarben
Auf bewundernswerte Weise werden in der ägyptischen Kooperative Arbeit, schulische Bildung, soziale Netzwerke und Gesund heitswesen miteinander verknüpft. Zum Förderprogramm gehörte von Anfang an auch die Einbeziehung behinderter Kinder und Erwachsener.