Bio-Kaas aus den Niederlanden

Bio-Kaas aus den Niederlanden

Was ist das Tolle am Genossenschaftsbetrieb, Frau Bastiaansen*?
Die Bauern sind nicht nur Milchlieferanten, sondern Miteigentümer des Unternehmens, dadurch arbeiten alle wirklich zusammen. Außerdem befindet sich bei uns alles dicht beieinander; es sind keine großen Entfernungen zurückzulegen. Das macht die Produktion nachhaltiger.

Sie betonen, dass alle Ihre Käsesorten vegetarisch sind. Was heißt das?
Das bedeutet, dass alle Bastiaansen-Käse mit mikrobiellem Lab hergestellt werden, also nicht mit tierischem Lab. Dies ist eine Alternative zum herkömmlichen Kälberlab, das für viele Vegetarier nicht akzeptabel ist. Durch das internationale Vegetarier-Gütezeichen wird garantiert, dass der Käse für Lakto-Vegetarier geeignet ist. Komplizierte Zutatenlisten müssen dann nicht mehr durchforstet werden.

Sie haben sich das Ziel gesetzt, bis 2020 energieneutral zu wirtschaften. Was haben Sie diesbezüglich bereits unternommen?
Der Fokus liegt auf der Energieeinsparung, der Wärmerückgewinnung und Nutzung grüner Energie. Außerdem werden Workshops zum Thema Nachhaltigkeit mit den Bauern durchgeführt. Hier werden die Themen Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere, Landschaft und Umwelt sowie Energie und Klima behandelt.

Welchen Käse essen Sie am liebsten?
Ich bin ein Blauschimmelkäse-Fan, am liebsten esse ich den aus Kuhmilch. Man kann ihn auch für die warme Küche sehr gut verwenden und eine leckere Kartoffelsuppe mit Blauschimmelkäse und Bundzwiebeln zubereiten.

*Marja Bastiaansen ist die Tochter von Unternehmensgründer Jan Bastiaansen, sie ist verantwortlich für das Marketing