Das Gold der Inkas

Das Gold der Inkas

Quinoa wird "Kien-wah" ausgesprochen und ist genau wie Amaranth ein glutenfreies Pseudogetreide, das seit mehreren Tausend Jahren in den Hochebenen der Anden angebaut wird. Die robuste Pflanze kann zu einer Höhe von bis zu zwei Metern heranwachsen und trotzt auch extremen Klimabedingungen. Sie wächst auf kargen, sandigen sowie teilweise salzigen Böden und verträgt intensive Sonneneinstrahlung.

In den besonderen Höhenlagen der Anden gedeiht kaum eine andere Pflanzenart, daher ist Quinoa neben Amaranth die Haupteinkommensquelle für die Menschen in den Andenregionen. Quinoa wird zum Teil per Hand geerntet. Mit einer Sichel werden die Pflanzen abgetrennt und in Bündeln zum Trocknen aufgestellt.

Die Samen der einjährigen krautigen Pflanze, die auch Inkareis, Inkakorn, Andenhirse oder Perureis genannt wird und zu den Fuchsschwanzgewächsen gehört, enthalten mehr Eiweiß, Magnesium und Eisen als viele andere Getreidesorten. Besonders aus der vegetarischen Küche ist Quinoa nicht mehr wegzudenken. Als vielseitige und nährstoffreiche Alternative zu Reis kann es auf vielfältige Weise zubereitet und kombiniert werden.
Probieren Sie doch mal einen Quinoasalat mit Radicchio.