Vielfalt bei den Nutztierrassen

Vielfalt bei den Nutztierrassen

Rote Listen sind den meisten Menschen bei Wildtieren oder -pflanzen bekannt. Nur wenige wissen, dass auch in der Landwirtschaft die Arten- und Rassenvielfalt weniger wird. Bei den Nutztieren beherrschen nur 3-4 Rassen den Zuchttiermarkt. Die rote Liste der bedrohten Nutztierrassen wird jährlich von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) herausgegeben, dort finden sich z. B. das Bunte Bentheimer Landschwein, das Rauhwollige Pommersche Landschaf oder das Murnau-Werdenfelser Rind. Bio-Verbände fördern den Erhalt alter und bedrohter Nutztierrassen. Auf vielen Verbands-Betrieben finden bedrohte Tierrassen ihre Nische und sichern somit den Fortbestand ihrer Rasse.

Der Erhalt dieser alten Tierrassen ist auch für die ökologische Tierzüchtung wichtig. Die Bio-Verbände sind auch Wegbereiter in der Ökotierzüchtung und fördern z.B. die Forschung im Bereich der Zweinutzungsrassen. Ziel sind Rassen, die zum Beispiel beim Huhn, sowohl die Fleisch- als auch die Eierproduktion abdecken.

www.g-e-h.de
www.oekotierzucht.de