Überspringen zum Inhalt

Eine neue Berufung: KlimaBauer/-Bäuerin

Das Unternehmen Andechser Natur verkleinert den CO2-Fußabdruck von Bio-Milchbauern/-bäuerinnen.

Dafür werden diese zu KlimaBauern.

Die Andechser Molkerei Scheitz hat im Frühjahr mit rund 10 % seiner Bio-Milchlieferanten den „Andechser Klimapakt“ gestartet. Unter wissenschaftlicher Begleitung erarbeiten und erproben die KlimaBauern geeignete Maßnahmen auf ihren Höfen zur Vermeidung der Freisetzung und Bindung von CO2. Wichtigste Maßnahme dabei ist der Humusaufbau im Rahmen der ökologischen Bewirtschaftung der Flächen. Denn Humusaufbau schafft nicht nur fruchtbare Böden, sondern eine dauerhafte Kohlenstoff- und Kohlendioxid-Bindung aus der Atmosphäre.

Und so funktioniert der Klimapakt

Die Andechser Molkerei Scheitz zahlt den Milchbauern 10 € für jede Tonne CO2, die sie vermeiden bzw. zusätzlich speichern können. Zu Projektbeginn bewerteten Wissenschaftler in den jeweiligen Betrieben, wie viel Kohlendioxid der Hof einsparen kann – natürlich unter Berücksichtigung der regionalen Böden und Besonderheiten der Kulturlandschaft. Und gemeinsam mit den Bauern erarbeiteten sie Maßnahmen dazu. In 2 Jahren erfolgt eine erste sachverständige Einschätzung des bisher Erreichten und nach 5 Jahren erfolgt schließlich die Gesamtbewertung. Die Molkerei geht bei den Kompensationszahlungen in Vorleistung und zahlt jedes Jahr einen Vorschuss. Die Ergebnisse aus diesem Modellprojekt sollen später allen Landwirten zugänglich gemacht werden.

Auf dem Foto sehen Sie Albert Stürzer – er ist ein KlimaBauer. Er demonstriert, was einen gesunden Boden ausmacht und warum Humus(aufbau) so wichtig ist. Bei einem gesunden Stück Boden besteht das Bodenleben aus Hunderttausenden Insekten, Würmern, Käfern und Mikroorganismen, die aus Mist Humus machen.

Achten Sie auf die Auslobung der „KlimaBauern“ auf dem Naturjogurt im Andechser Natur-Sortiment. Das setzt doch ein i-Tüpfelchen auf Ihren Jogurtgenuss, oder?

  • 1