
Egal, ob Sie nur gelegentlich bei uns hier im [ECHT BIO.] Geschäft einkaufen oder zu unseren Stammkund:innen zählen: Mit Ihrer Entscheidung für Bio unterstützen Sie eine Landwirtschaft, für die besondere Vorgaben zum Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und zur Bewirtschaftung gelten.
Im Mai erinnern gleich zwei Aktionstage an die Bedeutung unserer Tier- und Pflanzenwelt: der Weltbienentag am 20. Mai und der Internationale Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai.
Auch im Ökolandbau können Einträge aus der Umgebung eine Herausforderung sein. Pflanzenschutzmittel aus konventioneller Landwirtschaft können sich beispielsweise durch Abdrift oder über die Luft über die behandelten Flächen hinaus verbreiten. Dadurch können auch Flächen betroffen sein, auf denen diese Mittel selbst nicht eingesetzt werden.
Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit solchen Einträgen und setzt sich politisch für eine Verringerung des Einsatzes und der Verbreitung chemisch-synthetischer Pestizide ein.
Aktuell untersucht das Bündnis gemeinsam mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau in einem Citizen-Science-Projekt, ob und in welchem Umfang Pestizide im Regenwasser nachweisbar sind. Dafür wurden mit Unterstützung von Privatpersonen an verschiedenen Orten in Deutschland Regenwasserproben gesammelt.
Hintergrund ist, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel über die Luft transportiert werden können. Sie können sich gasförmig oder an Partikel gebunden verbreiten und anschließend mit Niederschlägen wieder in die Umwelt gelangen.
Das Projekt soll zeigen, welche Stoffe im untersuchten Regenwasser nachweisbar sind und wie sich mögliche Belastungen räumlich verteilen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln außerhalb der behandelten Flächen besser zu verstehen.
Mit solchen Forschungsprojekten möchte das Bündnis den Austausch zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft fördern und Grundlagen für eine Landwirtschaft schaffen, die Böden, Gewässer und biologische Vielfalt langfristig berücksichtigt.
Mehr Infos gibt es hier.