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Sommerzeit – Beerenzeit

Mit Johanni endet traditionell die Spargel- und auch die Rhabarbersaison. Dafür beginnt nun die hohe Zeit für heimisches Beerenobst!

Die Johannisbeeren verdanken dem Johannistag am 24. Juni sogar ihren Namen: Frühe Sorten beginnen ungefähr zu dieser Zeit zu reifen. Die kleinen weißen, roten oder schwarzen Beeren enthalten reichlich Fruchtsäuren. Weiße Sorten schmecken eher mild bis leicht süßlich, rote angenehm säuerlich und schwarze Johannisbeeren meist herb-würzig. Je nach Sorte und Region reicht die Erntezeit etwa von Ende Juni bis in den August.

Heidelbeeren gehören zur großen Gattung Vaccinium, zu der weltweit mehrere hundert Arten zählen. Unsere heimische Waldheidelbeere wächst unter anderem in Wäldern, Heiden und Moorlandschaften Europas. Kulturheidelbeeren stammen dagegen überwiegend von nordamerikanischen Heidelbeerarten ab. Heimische Kulturheidelbeeren gibt es vor allem im Sommer; ihre Haupterntezeit liegt im Juli und August.

Auch der Name der Himbeere hat eine spannende Geschichte. Er geht auf das althochdeutsche Wort „hintperi“ zurück. „Hinta“ bezeichnete eine Hirschkuh. Warum die Frucht nach ihr benannt wurde, ist nicht eindeutig geklärt – möglicherweise, weil Hirschkühe die Früchte fraßen oder sich in den Sträuchern aufhielten.

Himbeeren sind schon seit Jahrhunderten als Nutzpflanzen bekannt. Je nach Sorte reifen sie vom Frühsommer bis weit in den Herbst hinein.

Und nicht nur wir mögen Himbeeren: Ihre kleinen Blüten liefern Pollen und Nektar und werden gern von Bienen und Schmetterlingen besucht. Himbeersträucher im Garten können damit auch für Insekten eine attraktive Nahrungsquelle sein.

 

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