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Bitterstoffe machen das Leben rund

Lieben Ihre Kinder Radieschen, Kohl, Chicorée oder Grapefruits?
Wahrscheinlich eher nicht, und das könnte am leicht bitteren Geschmack dieser Obst- und Gemüsekulturen liegen. Viele Pflanzen bilden ganz unterschiedliche natürliche Bitterstoffe zur Abwehr von Fressfeinden.

Unser Körper besitzt für die Wahrnehmung von „bitter“ mindestens 25 unterschiedliche Wahrnehmungsmöglichkeiten, die sich auf der Zunge, in der Lunge und im Darm befinden. So erkennt unser Organismus giftige Substanzen.

In gewissen Mengen gewöhnen wir uns aber an einige Bitterstoffarten, z. B. im Kaffee oder Tee. Die unterschiedlichen Bitterstoffe wirken sehr verschieden in unserem Körper, sie können den Appetit anregen oder die Verdauung fördern.

Das Cumarin im Cassia-Zimt wirkt bei zu hohen Verzehrmengen jedoch giftig auf unsere Leber. Unbestritten bleibt aber ein positiver Einfluss von natürlichen Bitterstoffen in unseren Lebensmitteln auf den Magen-Darm-Trakt.

Je nach Art, verwendeter Menge und körpereigener Reaktion können Bitterstoffe z. B. das Sättigungsgefühl verlängern, die Gallensaftbildung fördern, was wiederum die Fettverdauung stimuliert, oder auch den Heißhunger auf Süßes verringern. Radieschen, Rucola oder Rosenkohl enthalten heute zwar infolge züchterischer Bearbeitung oft weniger Bitterstoffe als früher, trotzdem sollten wir in unserem Speiseplan nicht auf sie verzichten.

Wie immer im Leben hat alles seine zwei Seiten, und „Bitteres“ bereichert in der richtigen Dosierung unser Leben. Was die Bitterstoffe in Obst oder Gemüse angeht, schützt uns die natürliche Zusammensetzung der Nahrung vor einer Überdosierung. In Ihrem [ECHT BIO.] Geschäft, bekommen Sie noch viele sogenannte alte, also traditionelle Obst und Gemüsesorten, die züchterisch nicht so stark verändert sind.

Entdecken und genießen Sie deren vollen aromatischen Geschmack und tun Sie so ganz nebenbei Ihrer Verdauung etwas Gutes.