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Fischgenuss mit Blick auf Herkunft und Fang

Das Osterfest rückt langsam in Sichtweite. Bei vielen kommt an den Feiertagen gern Fisch auf den Tisch – besonders beliebt ist Lachs. Beim Einkauf lohnt sich ein genauer Blick, denn je nach Herkunft, Fang- oder Haltungsform und Zertifizierung gibt es Unterschiede.

Im [ECHT BIO.] Markt finden Sie sowohl Wildfisch als auch Bio-Lachs, darunter auch Naturland-zertifizierte Produkte.

Was zeichnet Bio-Lachs aus?

Für die ökologische Aquakultur gelten besondere Anforderungen an Haltung, Besatzdichte und Fütterung. Für Bio-Lachs in Netzgehegen im Meer gilt beispielsweise eine maximale Besatzdichte von 10 Kilogramm Fisch pro Kubikmeter Wasser.

Zusätzliche Verbandsstandards wie die von Naturland enthalten weitere Vorgaben für die Aquakultur, unter anderem zur Standortwahl, zur Haltung der Fische und zur Fütterung.

Bio-Lachs wird unter anderem in europäischen Ländern wie Irland erzeugt. Woher der angebotene Fisch stammt, können Sie der jeweiligen Produktkennzeichnung entnehmen.

Und was ist mit Wildlachs?

Im Bio-Fachhandel finden Sie auch Wildlachs. Eine bekannte Art ist der Rotlachs oder Sockeye (Oncorhynchus nerka). Er gehört zu den pazifischen Lachsarten und kommt unter anderem in den Gewässern vor Alaska und Kanada vor.

Wichtig ist: Wild gefangener Fisch gilt nach dem EU-Bio-Recht nicht als Bio-Produkt. Für Wildfisch gibt es jedoch andere Zertifizierungssysteme, die Anforderungen an Fischerei und Verarbeitung festlegen können. Achten Sie deshalb auf Fanggebiet, Fangmethode und die konkrete Zertifizierung des jeweiligen Produktes.

Eine Alternative zum Lachs können Bio-Lachsforellen sein. Dabei handelt es sich in der Regel um Regenbogenforellen mit rötlicher Fleischfarbe. Bei Erzeugnissen aus Deutschland oder benachbarten Regionen können die Transportwege je nach konkreter Lieferkette kürzer ausfallen als bei weiter entfernt erzeugtem Fisch. Entscheidend ist auch hier die tatsächliche Herkunft.

Ob geräuchert oder als Filet aus der Tiefkühlung – Fisch lässt sich auf viele Arten auf der Festtagstafel servieren. Ein paar Rezeptanregungen finden Sie hier: