Überspringen zum Inhalt

Kleines Käselexikon

Besonders in Frankreich – inzwischen aber auch in vielen anderen Ländern – ist es üblich, ein ordentliches Essen mit Käse abzuschließen. Begonnen wird häufig mit einem mageren, weichen Käse, z. B. mit frischem Schafkäse, und den Abschluss bildet meist ein pikanter Käse mit hohem Fettgehalt.

Kleines Käselexikon
Heumilchkäse darf nur mit Milch hergestellt werden, die von Kühen kommt, die im Sommer ausschließlich  saftiges Grünlandfutter von kräuterreichen Wiesen sowie im Winter ausnahmslos hofeigenes Heu und mineralstoffreichen Getreideschrot zu fressen bekommen; siliertes (vergorenes) Futter ist nicht zugelassen. Es gilt die Devise: je hochwertiger die Weiden, desto hochwertiger die Milch und damit auch der Käse. Heumilch soll einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren enthalten als herkömmliche Milch, was sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann. Rohmilchkäse wird als besonders charakterstark und geschmacklich interessant bezeichnet. Da die Milch bei der Käseherstellung nicht behandelt und in der Regel nur bis zu 40 Grad erhitzt wird, ist der Käse aber auch anfälliger für Keime. Deshalb gelten besondere Hygienevorschriften. Kleinkindern und Schwangeren wird vom Verzehr von Rohmilchkäse abgeraten.
Schaf- und Ziegenkäse sind aufgrund der Eiweißzusammensetzung grundsätzlich etwas weicher und würziger als Käse aus Kuhmilch. Weil die Milch von Schafen und Ziegen verhältnismäßig wenig Milcheiweiß enthält, wird der Käse von Menschen mit Laktoseintoleranz häufig besser vertragen. Außerdem soll der Käse das Immunsystem kräftigen und viel Vitamin A und B enthalten.

Geschützte Ursprungsbezeichnungen (g. U.)
Käse, der nach einem bestimmten Verfahren in einer festgelegten geografischen Region hergestellt wird, erkennt man an dem EU-Gemeinschaftszeichen für Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung.
Manche Länder haben auch noch andere Bezeichnungen für die geschützte Ursprungssicherung, wie z.B. AOC in der Schweiz und Frankreich oder DOP in Italien und Portugal.

Tipps zur Käseaufbewahrung

  • Käse sollte möglichst kühl und dunkel gelagert werden, da sich sonst schnell Geschmack und Konsistenz verändern und Vitamine verloren gehen.
  • Etwa eine Stunde vor dem Verzehr sollte der Käse allerdings bei Zimmertemperatur gelagert werden, damit sich das Aroma besser entfalten kann.
  • Besonders Schnittkäse sollte luftdicht verpackt werden, um ihn vor Schimmel zu schützen.
  • E-Mail-Adresse verborgen – JavaScript muss aktiviert sein.