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Regenbogenbunte Vielfalt auf unseren Tellern

Lieben auch Sie den Regenbogen, wenn er sich gerade jetzt im aprilhaften Wetter wieder etwas häufiger zeigt? Bunt wie ein Regenbogen sollte auch unsere Ernährung sein, denn eine abwechslungsreiche Küche trägt zur Reichhaltigkeit unseres körpereigenen Darmmikrobioms bei. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen den Zusammenhang zwischen einem vielfältig zusammengesetztem Darmmikrobiom und unserer Gesundheit.

Die sogenannte 30-Pflanzen-Challenge, die seit einiger Zeit in den Sozialen Medien kursiert, kann tatsächlich dabei helfen, unsere körpereigene Darmflora vielfältiger zu machen. Jede Woche 30 verschiedene Pflanzen zu essen, gelingt viel leichter, als viele denken: Allein die Apfelsorte von Tag zu Tag zu wechseln, ist hilfreich. Denn Elstar hat ein anderes Erbgut als Topaz oder Pinova, und somit enthält jede Sorte auch andere Mikroorganismen und Polyphenole.
Vielfalt bringen auch Saatenmischungen für den Salat oder die Frühstücksbowl, die Leinsamen, Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskerne enthalten. Im Frühstücksmüsli lassen sich Haferflocken mit Dinkelflakes, Gerstenflocken und vielen anderen Getreidearten kombinieren. Kräuterteemischungen zählen übrigens auch. Und überhaupt die Welt der Gewürze – denn nicht die Menge, sondern eben die Vielfalt ist das Entscheidende.

Die Empfehlung, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich zu essen, lässt sich bei dieser Vielfalt von ganz allein umsetzen: Wer 30 Pflanzen pro Woche in seinen Speiseplan einbaut, nimmt automatisch auch viele Ballaststoffe zu sich. Niemand isst 100 g Gewürze täglich, aber in den realistischen ein bis zwei Gramm konzentrieren sich sekundäre Pflanzenstoffe wie die Polyphenole sehr stark, was die Vielfalt der Darmflora anregt.

Frisches Gemüse, wie Brokkoli oder Möhren liefern natürlich mehr lebende Mikroben als Tomaten aus der Konserve. Tiefkühlgemüse oder eine Konserve sind aber deshalb nicht per se schlecht. Fermentierte Lebensmittel liefern z. B. sogar noch zusätzlich wertvolle Milchsäurebakterien.

Bio, saisonal und regional – das hilft nicht nur der Natur, sondern auch unserem Körper. Und das Schöne daran: All dies finden Sie in Ihrem [ECHT BIO.] Geschäft.