
Gerade jetzt im Winter, wo viele um uns rum schnupfen und niesen, möchten viele Menschen mittels Vitaminen ihr Immunsystem stärken. Doch was sind Vitamine überhaupt und wie viele brauchen wir davon?
Vitamine sind Mikronährstoffe, die unseren Körper fit halten. Der Biochemiker Casimir Funk fasste sie vor reichlich 100 Jahren unter dem Begriff „Vitamine“ zusammen und benannte sie von A bis K. Sie halten natürlich nicht nur unser Immunsystem am Laufen (Vitamin A und C), sondern unterstützen beispielsweise auch die Blutgerinnung und sorgen für gesunde Knochen (Vitamin K). Vitamin B12 unterstützt u. a. unsere Konzentrationsfähigkeit und ist wichtig für die Blutneubildung.
Die insgesamt 13 Vitamine kann unser Körper nicht selbst bilden, sind aber lebensnotwendig; wir müssen sie also über unsere Nahrung zu uns nehmen. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K kann unser Körper zwar speichern, sie aber nur nutzen, wenn sie zusammen mit etwas Öl gegessen werden.
Wie viele Vitamine jeder Mensch braucht, hängt von unserem Alter, Geschlecht, unserem Gesundheitszustand und unserer körperlichen Aktivität ab. Es gibt zwar Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), aber diese gelten für gesunde Menschen.
Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, mit frischen Zutaten kocht und dabei vor allem auf Bio-Lebensmittel setzt, nimmt in der Regel auch alle wichtigen Vitamine in ausreichenden Mengen zu sich. Wer dazu im Alltag sportlich aktiv ist und für ausreichend Schlaf sorgt, stärkt damit zusätzlich das körpereigene Immunsystem.