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Schwäbischer Kartoffelsalat

Zutaten für 4 Personen

Menge Zutat
1 kg Salatkartoffeln
1 Salatgurke
1 Bd. Lauchzwiebeln
1/4 l Gemüsebrühe
5 EL Essig
4 EL Olivenöl
1 EL mittelscharfer Senf
1 Pr. Zucker oder etwas Honig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung Dauer: 30 min

Die Kartoffeln waschen, mit der Schale kochen, noch warm pellen und in feine Scheiben schneiden. Die Salatgurke waschen und in Scheiben hobeln. In einer Schüssel mit den Kartoffeln mischen. Die Brühe mit dem Essig, Salz, Zucker bzw. Honig kurz aufkochen und mit dem Senf und dem Öl vermischen. Über den Salat geben, alles vorsichtig mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Zum Schluss gewaschene und geschnittene Lauchzwiebeln dazugeben. Jetzt sollte der Salat noch mind. 30 Minuten durchziehen, damit er sein Aroma entwickeln kann. Je länger er „zieht“, desto besser wird er.

Über die Frage, wer die Kartoffel nach Europa gebracht hat, streiten sich die Gelehrten seit Jahrhunderten. Francis Drake, Walter Raleigh werden als übliche, aber unwahrscheinliche Verdächtige genannt; spanische Konquistadoren hatten zweifellos auch ihre Hände in der Pfanne – aber egal, irgendwann in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war sie da, um Geschichte zu schreiben. Spätestens 1621 sollte auch der Kartoffelsalat das Licht der Welt erblickt haben, den da erschien in Österreich das Kartoffelkochbuch des Seitenstettener Benediktinerabts Caspar Plautz. Ob da auch schon schwäbischer Kartoffelsalat drin steht? Fest steht, dass jeder Schwabe todsicher ist, dass Kartoffelsalat nur so genau richtig ist – und wer den saftigen, am besten aus festkochenden Kartoffelsorten zubereiteten Salat probiert, ist geneigt, zuzustimmen …