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Lammfleisch zu Ostern – eine schmackhafte Tradition

Schafe gehören zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Sie liefern Milch, Fleisch und Wolle und prägen seit Jahrhunderten viele Kulturlandschaften.

Auch zu Ostern hat Lammfleisch in verschiedenen Ländern und Regionen eine lange Tradition. Je nach Küche wird es ganz unterschiedlich zubereitet – vom Braten bis zu geschmorten Gerichten.


Schafhaltung und Landschaftspflege

Schafe sind bis heute ein vertrauter Anblick in vielen Regionen Deutschlands. Sie weiden beispielsweise auf Deichen, Heiden oder Trockenrasen.

Gerade auf artenreichen Offenlandflächen kann eine extensive Beweidung mit Schafen und Ziegen dazu beitragen, Verbuschung zu begrenzen und typische Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu erhalten. Welche Wirkung die Beweidung hat, hängt allerdings von Standort, Besatzdichte und Bewirtschaftung ab.

Auch deshalb spielt die Schafhaltung in verschiedenen Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekten eine wichtige Rolle.

Wer Lammfleisch aus regionaler Erzeugung kauft, kann außerdem gezielt nachvollziehen, aus welcher Region das Tier stammt und unter welchen Haltungsbedingungen es aufgezogen wurde.

Für die Bio-Schafhaltung gelten unter anderem folgende Regeln:

  • Die Tiere müssen Zugang zu Weideland haben, wann immer die Witterungs- und Standortbedingungen dies erlauben.
  • Säugende Jungtiere werden für die vorgeschriebene Mindestdauer vorzugsweise mit Muttermilch ernährt.
  • Die Fütterung erfolgt grundsätzlich mit Bio-Futtermitteln; bei Schafen, Ziegen und Rindern müssen mindestens 70 % des Futters vom eigenen Betrieb oder aus Kooperationen mit Bio-Betrieben derselben Region stammen.
  • Gras, Heu und andere Raufuttermittel spielen eine zentrale Rolle in der Fütterung.
  • Wachstumsförderer und synthetische Aminosäuren sind nicht zugelassen.
  • Gentechnisch veränderte Organismen sowie daraus hergestellte Erzeugnisse dürfen in der ökologischen Produktion grundsätzlich nicht eingesetzt werden.

So verbindet Bio-Schafhaltung verbindliche Anforderungen an Fütterung, Auslauf und Bewirtschaftung mit einer klar geregelten ökologischen Erzeugung.